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Die Entstehung des Oberhofer Biathlonstadions am "Grenzadler":
- Mai 1981: Baubeginn des Biathlonstadions am Grenzadler
mit der Rodung einer 145 x 1170 Meter großen Wald-
fläche
- 1982: Fertigstellung des Regiegebäudes, der Skiroller-
strecken sowie des Schießstandes (32 Schießbahnen mit
einer festen Blendenanlage
- 1983: Eröffnung des Stadions anlässlich der Armee-
spartakiade
- 1984: erster Biathlon-Weltcup am Grenzadler in Oberhof
- 1992: technische Modernisierung des Stadions
Der Umbau zur Rennsteig-Arena Oberhof:
- Mai 2001: Spatenstich zum Komplettumbau des
Biathlonstadions für die Weltmeisterschaft im Jahr
2004
Daten zum Umbau der Anlage:
· 140.000 Kubikmeter Erdreich wurden bewegt
· Einbau von 2.000 Kubikmeter Transportbeton
· Verarbeitung von 340 Tonnen Stahl
· Verbreiterung der Strecken mit 10.000 Quadratmetern
Bitumendecke
- Dez. 2002: Deutschlandpokal im Biathlon als erster
Wettkampf im neuen Stadion
- Jan. 2003: Biathlon-Weltcup mit insgesamt über 70.000
Besuchern
- 20.09.2003: Eröffnung und Einweihung der "Rennsteig-
Arena Oberhof"
- Feb. 2004: Biathlon-Weltmeisterschaft in der Rennsteig-
Arena Oberhof
Technische Daten und Wissenswertes über die DKB-Arena Oberhof
· konzipiert und erbaut in den Jahren 2001 bis 2003 als
Biathlon- und Langlaufstadion
· künstlich beschneibare Strecken
· Baubeginn: Mai 2001
· Inbetriebnahme: Dezember 2002
· Investitionskosten: ca. 6,4 Mio. Euro
· Grundstücksgröße: 60.000 m²
· Bruttorauminhalt Funktionsgebäude: 3.500 m³
· Größe Skitestbereich: 4.000 m²
· Anzahl Schießbahnen: 30
· Kapazität Tribünenanlage Arena: 9.000 Zuschauer
· Kapazität mobile Tribünen: 6.500 Zuschauer
· Höhenlage Stadion/Schießstand: 814 m NN
· Höhenlage Strecke: 774 m NN - 839 m NN
2007 Umbenennung von Rennsteigarena in DKB Arena.


Die Schanzenanlage im Kanzlersgrund:
Nach über 3-jähriger Bauzeit konnte im Jahr 1964 anlässlich der DDR-Meisterschaften die zum damaligen Zeitpunkt größte Mattenschanze der Welt im Kanzlersgrund bei Oberhof eingeweiht werden. Sie hatte damals einen K-Punkt von 90 m, jedoch eine so lange "Beruhigungsstrecke", dass Weiten über 110 m möglich waren.
Zur Premiere 1964 kamen rund 40.000 Zuschauer, die in Veit Kührt (SC Motor Zella-Mehlis) einen strahlenden DDR-Meister erlebten. Dieter Neuendorf und Dieter Bokeloh (beide ASK Brotterode) markierten mit je 111,5 m den ersten Schanzenrekord.
In den Folgejahren fanden mehrere Weltcup-Springen auf der Großschanze im Kanzlersgrund statt. Die Einführung des V-Stils und die sich hierdurch ändernden Flugbahnen der Springer führten dazu, dass die Anlage Ende der 90-iger Jahre modernisiert werden musste. Der Aufsprunghang wurde flacher und länger, der Neigungswinkel sank von 39 auf 36 Grad, was erheblich mehr Sicherheit brachte, da die Athleten nunmehr näher am Hang fliegen.
1987 kam eine K90-Anlage hinzu. Beide Anlagen sind mit Matten belegt. Mit Anlaufspuren aus Keramik entsprechen die Schanzen den modernsten Anforderungen.
Technische Daten und Wissenswertes über die Schanzenanlage im Kanzlersgrund:
Großschanze K120 (Hans-Renner-Schanze):
- eine der größten Mattenschanzen der Welt
- Anlauflänge: 118 m
- Anlaufgeschwindigkeit: ca.95 km/h
- Höhe Schanzentisch: 5,2 m
- Anlaufhöhe: 27 m
- Schanzenrekord: 137 m
- Anzahl der Treppenstufen vom Schanzenauslauf bis zum
Turmkaffee: 98
- zum Schanzenturm: 418
- im Schanzenturm (K120): 152
Schanze am Rennsteig K90:
- Anlauflänge: 100 m
- Länge Schanzentisch: 5,5 m
- Hangneigung: 36 °
Technische Daten über die Schanzenanlagen am Wadeberg:
- Thüringen-(Hindenburg-)schanze:
Bau/Einweihung 1928; Abriss 1987
- Jugendschanze am Wadeberg K66:
Bau/Einweihung 1906
Anlauflänge: 73,5 m
Länge Schanzentisch: 5,5 m
Hangneigung: 36 °
- Jugendschanze am Wadeberg K48:
Anlauflänge: 59 m
Länge Schanzentisch: 5,14 m
Hangneigung: 31 °
- Jugendschanze am Wadeberg K34:
Anlauflänge: 51,5 m
Länge Schanzentisch: 4,31 m
Hangneigung: 30 °