Mark Hauptmann (CDU) zu Besuch bei der Oberhof-Sportstätten GmbH

Bundestagsabgeordneter Mark Hauptmann (rechts im Bild) informierte sich bei seinem Besuch in Oberhof bei Carsten Blank (links im Bild) über das Geschäft der Oberhof-Sportstätten GmbH.

Mark Hauptmann und Carsten Blank im Gespräch
Mark Hauptmann und Carsten Blank im Gespräch - © Wahlkreisbüro Suhl

Licht und Schatten in Oberhof

Bei typischem Oberhofer Herbstwetter war der Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann (CDU) bei Herrn Carsten Blank, dem Geschäftsführer der Oberhof-Sportstätten GmbH, zu Gast.

Carsten Blank, seit 1. September 2016 in seiner neuen Funktion bei der OSG, hat sein Büro im H2Oberhof Wellnessbad bezogen, und bekennt sich so zu einer der Baustellen in seiner neuen Funktion. „Die Therme ist bis heute auf Zuschüsse angewiesen. Diese wollen wir künftig minimieren“, gibt Carsten Blank zu Protokoll.

Der Bundestagsabgeordnete Mark Hauptmann zeigte sich insbesondere von der im Zuge des Umbaus neu gestalteten Saunalandschaft angetan. „Hier gibt es ein qualitativ hochwertiges Angebot, das in der Region seinesgleichen sucht“, äußert er begeistert. Nun müsse das Angebot noch „an die Gäste“ gebracht werden - Touristen wie Einheimische. 

Einigkeit herrschte bei beiden Gesprächspartnern darüber, dass in der Vermarktung Oberhofs wie der gesamten Region noch „Luft nach oben“ ist. Vor allem die finanzielle Ausstattung der OSG sowie Ausrichtung und Schwerpunktsetzung der vorhandenen Strukturen wie Regionalverbund und TTG waren dabei Dreh- und Angelpunkte der Überlegungen.

Mit seiner zentralen Lage innerhalb Deutschlands und den bekannten Sportstätten kann Oberhof Alleinstellungsmerkmale vorweisen, die künftig auch über die Fernbuslinie von Flixbus mit Halt in Zella-Mehlis besser vermarktet werden sollen. „Durch die DKB SKISPORT HALLE ist Oberhof, egal bei welchem Wetter, die erste schneesichere Anlaufstelle für skibegeisterte Norddeutsche“, führt Hauptmann aus. „Mit diesem Pfund müssen wir wuchern!“

Einig waren sich die Gesprächspartner auch beim Thema Golfplatz. Mit einer Wiederbelebung des historischen Golfplatzes könnte eine vollkommen neue Zielgruppe angesprochen werden. Auch im Sinne einer Positionierung als Ganzjahresdestination wäre dieser Schritt wichtig. Trotz der Eigeninitiative des Herzoglichen Golfclubs Oberhof, dessen Mitglieder die Mittel zur nötigen Umgestaltung selbst zur Verfügung stellen wollen, scheitern die Pläne dazu bisher an Thüringer Landesbehörden. „Hier ist die neue Projektgruppe um Staatssekretär Maier aufgefordert, zusammen mit den Behörden und auf der Grundlage geltenden Rechts Wege zu finden, diese wichtige Freizeit- und Tourismusattraktion möglich zu machen“, so Hauptmann abschließend.