Bebauungspläne der Stadt Oberhof

Hier finden Sie die aktuellen Bebauungspläne mit Planzeichnungen, textlichen Festsetzungen und Begründungen zum Download.

Für bestimmte gesetzlich normierte Planungen wie z. B. für Bauleitplanverfahren ist die Öffentlichkeitsbeteiligung einem streng formalisierten Verfahren unterworfen, das für die Stadt bindend ist (siehe § 3 ff. BauGB).

Dauer, Ort und Umfang der Beteiligung wird hierbei ortsüblich im Amtsblatt der Stadt mitgeteilt. In der Regel erfolgt die Beteiligung durch Auslegung der Unterlagen im Bauamt der Stadt Oberhof.

aktuelle Beteiligungen:

 

Bebauungsplan Sondergebiet "Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang" der Stadt Oberhof

- Entwurf zur öffentlichen Auslegung

Status: offen

Auslegung: 06.04.2021 - 07.05.2021

Verfahrensschritt: Beteiligung der Behörden, sonstiger Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m § 3 Abs. 1 und 2 PlanSIG

Bekanntmachung:

Amtsblatt am 27. März 2021
Amtlicher Teil

Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplans Sondergebiet „Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang“ der Stadt Oberhof nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) i.V.m. § 3 Abs. 1 und 2 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSIG)

Der Stadtrat der Stadt Oberhof hat am 16.03.2021 mit Beschluss-Nr. 17-138-21 in öffentlicher Sitzung den Entwurf zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans Sondergebiet „Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang“ der Stadt Oberhof, bestehend aus der Planzeichnung im Maßstab 1:1.000 sowie der Begründung und den zugehörigen Umweltberichten in der vorliegenden Fassung mit Stand vom 03.03.2021 gebilligt und die Auslegung beschlossen.

Der Entwurf zur öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans Sondergebiet „Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang“ der Stadt Oberhof, bestehend aus der Planzeichnung im Maßstab 1:1.000 sowie der Begründung und den zugehörigen Umweltberichten (Fassung mit Stand vom 03.03.2021) und die nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen sowie Gutachten werden gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m § 3 Abs. 1 PlanSIG

vom 06.04.2021 bis einschließlich 07.05.2021

durch Veröffentlichung im Internet zu jedermanns Einsicht bereitgestellt.

Die Unterlagen (Bebauungsplan, Begründung, Umweltberichte und die umweltbezogenen Stellungnahmen sowie Gutachten) und der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung können, während der öffentlichen Auslegung, auf den Internetseiten der Stadt Oberhof unter https://www.oberhof.de/Info-Service/Stadt-Oberhof/Buergerservice/Bebauungsplaene-der-Stadt-Oberhof eingesehen werden. Die DIN 45691 wird ausschließlich in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof zu jedermanns Einsicht bereitgehalten.

Gemäß § 3 Abs. 2 PlanSIG erfolgt als zusätzliches Informationsangebot die öffentliche Auslegung der Unterlagen (Bebauungsplan, Begründung, Umweltberichte und die umweltbezogenen Stellungnahmen sowie Gutachten) zu jedermanns Einsicht in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass die DIN 45691 zu jedermanns Einsicht bereitgehalten wird.

In Folge der COVID-19-Pandemie gelten für die Stadtverwaltung Oberhof derzeit geänderte Zugangsmodalitäten.

Für die Einsichtnahme ist es daher erforderlich, einen Termin mit der Stadtverwaltung Oberhof unter der Telefonnummer 036842/28022 bzw. 036842/28013 oder per E-Mail hauptamt@stadt-oberhof.de zu vereinbaren. Sobald Änderungen der Zugangsmodalitäten erfolgen, werden diese durch die Stadt Oberhof erneut ortsüblich bekannt gemacht.

Die Einsichtnahme kann nur nach Terminvereinbarung in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof erfolgen.

Während der Auslegungsdauer können von jedermann Äußerungen und Anregungen zu dem Entwurf vorgebracht werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben.

Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass der Geltungsbereich des Bebauungsplanes Sondergebiet „Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang“ gegenüber dem Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB vom 07.05.2019 (Beschluss Nr.: 47-068-19) durch den Beschluss vom 09.06.2020 (Beschluss Nr.: 11-085-20) erweitert wurde. In den Geltungsbereich aufgenommen wurden der Bereich um die „LOTTO Thüringen Skisport-Halle Oberhof“ und der „Oberen Schweizerhütte“.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

I. Aus dem Umweltbericht

In beiden vorliegenden Umweltberichten erfolgte die Bestandserfassung,- bewertung sowie Auswirkungsanalyse bei Umsetzung der Planung für die nachfolgenden Schutzgüter. Darüber hinaus sind für die Schutzgüter folgende Informationen verfügbar:

Mensch

  • Informationen zur Betroffenheit der menschlichen Gesundheit und der Bevölkerung insbesondere durch potentielle Lärm- und Lichtimmissionen

Tiere / Pflanzen / biologische Vielfalt

  • Beschreibung der vorhandenen Vegetationsstrukturen im Plangebiet und der Umgebung
  • Angaben zu vorhandenen Tierarten im Plangebiet und der Umgebung
  • Auswirkungen potentieller Lichtimmissionen auf das Schutzgut Tiere

Boden und Wasser

  • Informationen zu vorhandenen Bodenarten im Plangebiet
  • Informationen zu vorhandenen Oberflächengewässern (Still- und Fließgewässer) und zur Grund-wassersituation im Plangebiet

Klima / Luft

  • Informationen zur Luftsituation im Plangebiet sowie zum Klimabezirk und den dazugehörigen Parametern (Niederschlag, Temperatur, Wind)

Landschaft

  • Informationen zum Naturraum, Oberflächengestalt und der landschaftlichen Strukturierung des Untersuchungsraumes

Kultur- und Sachgüter

  • Information zum Vorhandensein und zur Betroffenheit von Kultur- und Sachgütern

Natura-2000-Gebiete und andere Schutzgebiete

  • Angaben zu vorhandenen Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten) und Special Protection Area (SPA-Gebieten [Vogelschutzgebieten]) im Untersuchungsraum und der Umgebung
  • Angaben zu weiteren Schutzgebieten im Untersuchungsraum und der Umgebung (Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiet, Nationalpark, Naturpark, u.a.)
  • Angaben zu gesetzlich geschützten Biotopen
  • Angaben zum Vorhandensein von Überschwemmung- und Wasserschutzgebieten einschließlich Informationen zu geltenden Regelungen in Wasserschutzgebieten

Angaben zu Maßnahmen zur Vermeidung, Verminderung und zum Ausgleich erheblich nachteiliger Umweltauswirkungen

  • Angaben zur Eingriffsminimierung sowie zur Kompensation des geplanten Eingriffs (Beschrei-bung der geplanten Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen)
  • Aussagen/Maßnahmen bezüglich der Minderung von Lärm- und Lichtimmissionen
  • Aussagen/Maßnahmen zum Wasserschutz aufgrund der Lage in Wasserschutzgebieten

II. Aus den umweltbezogenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Abs. 1 BauGB) und der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Abs. 1 BauGB)

Thüringer Landesverwaltungsamt – Raumordnung und Landesplanung vom 03.02.2020

  • Teilbereiche des Geltungsbereiches liegen im Vorranggebiet Freiraumsicherung FS 57 und im Vorbehaltsgebiet Freiraumsicherung des Regionalplan Südwestthüringen

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Bauaufsicht vom 07.02.2020

  • um Immissionsbelastungen frühzeitig bauleitplanerisch bewerten zu können, wird empfohlen die „Obere Schweizerhütte“ in den Geltungsbereich des Bebauungsplanes einzubeziehen und in einer gemeinsamen Lärmprognose zu betrachten

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Naturschutzbehörde vom 07.02.2020

  • gesetzlich geschützte Biotope nach § 30 BNatSchG sind nicht im Geltungsbereich vorhanden
  • in Teilen ist das Landschaftsschutzgebiet „Thüringer Wald“ vom Plangebiet betroffen

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Wasserbehörde vom 07.02.2020

  • der Bebauungsplan befindet sich in der Schutzzone III eines ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebietes bzw. in der Schutzzone IIIA und IIB des in Revision befindlichen Trinkwasserschutzgebietes für die Ohratalsperre, daher gelten für den Bereich des Plangebietes besondere Bedingungen welche entsprechend einzuhalten sind
  • die Erweiterung bestehender oder Ausweisung neuer Baugebiete durch Bauleitpläne oder andere Satzungen, ohne an eine Abwasserbehandlungsanlage mit Herausleitung aus dem Wasserschutzgebiet, sind verboten; daher ist der Bebauungsplan so zu qualifizieren, dass negative Einflüsse auf das Wasserschutzgebiet ausgeschlossen werden können

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Immissionsschutzbehörde vom 07.02.2020

  • der Planungsgrundsatz des § 50 BImSchG ist einzuhalten (bei raumbedeutsamen Planungen sind die für eine bestimmte Nutzung vorgesehenen Flächen einander so zuzuordnen, dass schädliche Umwelteinwirkungen auf die dem Wohnen dienenden Gebiete sowie auf sonstige schutzbedürftige Gebiete soweit wie möglich vermeiden werden)
  • die allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie umweltbezogene Auswirkungen auf den Menschen und seine Gesundheit sind zu berücksichtigen
  • eine Prüfung des Immissionsschutzes (Lärm) für die nächste betroffene schutzwürdige Bebauung ist gutachterlich durchzuführen
  • auf Grundlage der LAI-Lichthinweise sind mögliche Belastungen auf schutzbedürftige Bebauungen, Passanten und Tiere durch Lichtimmissionen zu beschreiben und zu bewerten

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Abfallbehörde vom 07.02.2020

  • es ist mit großen Massenanfall bei Abgrabungen und Massenbedarf bei Aufschüttungen zu rechnen; daher ist bereits in der Planungsphase darauf zu achten, dass der Anfall von Abfällen so gering wie möglich gehalten wird; Aufschüttungen und Abgrabungen sind nach Möglichkeit so zu planen und zu dimensionieren, dass unter Beachtung der Materialeigenschaften und der Eignung gemäß TR LAGA M20 ein Massenausgleich im Vorhabensgebiet erfolgen kann
  • Mutterboden (Oberboden) ist getrennt abzutragen, zu lagern und wiederzuverwerten
  • Nachteilige Auswirkungen des geplanten Vorhabens auf den Boden sind durch Vermeidung-, Verminderungs-, Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auszugleichen

Landratsamt Schmalkalden-Meiningen – Untere Denkmalschutzbehörde vom 07.02.2020

  • das Gebiet liegt weder einem Denkmalensemble, noch ist ein Kulturdenkmal unmittelbar vom Vorhaben betroffen
  • Beachtung denkmalschutzrechtlicher Belange insbesondere der archäologischen Denkmalpflege

Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz – Naturschutz und Landschaftspflege vom 30.01.2020

  • das geplante Gebiet liegt teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Thüringer Wald“ und vollständig im Naturpark „Thüringer Wald“

Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz – Wasserrechtlicher Vollzug vom 30.01.2020

  • vollständige Lage des Vorhabens im Geltungsbereich der mit Beschluss festgesetzten Schutzzone III und teilweise in der geplanten (schutzbedürftigen) Schutzzone IIB des Wasserschutzgebietes der Trinkwassertalsperre Ohra

Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz – Immissionsüberwachung, Bodenschutz und Altlasten vom 30.01.2020

  • Bei dem Vorhaben wird der Planungsgrundsatz des § 50 BImSchG eingehalten
  • die Einhaltung der Orientierungswerte der DIN 18005, Teil 1, die Einhaltung der Richtwerte der 18. BImSchV und der DIN 4109 im Plangebiet ist zu untersuchen

Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz – Geologischer Landesdienst und Bergbau vom 30.01.2020

  • keine Bedenken bezüglich der Belange Geologie/Rohstoffgeologie, Ingenieurgeologie/ Baugrundbewertung, Hydrogeologie/Grundwasserschutz und Geotopschutz

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie – Bau- und Kunstdenkmalpflege vom 10.01.2020

  • aus Sicht der Bau- und Kunstdenkmalpflege bestehen keine Einwände

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie – Archäologische Denkmalpflege vom 16.01.2020

  • keine grundsätzlichen Einwände, da im Areal bislang keine Bodendenkmäler/Bodenfunde bekannt sind

Thüringer Fernwasserversorgung vom 31.01.2020

  • das Plangebiet befindet sich in Gänze im Wasserschutzgebiet der Trinkwassertalsperre Ohra
  • eine weitere Überbauung von Quellgebieten im Wasserschutzgebiet der Trinkwassertalsperre der Ohra führt zu erheblichen Beeinträchtigungen der natürlichen Filterfunktion und wird als nicht tragbar beurteilt; einer weiteren Neuversiegelung in größerem Umfang wird daher nicht zugestimmt
  • die Einleitung und Versickerung von Niederschlagswasser wird nur gestattet, wenn ein übermäßiger Eintrag von Schadstoffen (zum Bespiel schwer abbaubare organische Stoffe oder Schwermetalle) durch die Wahl der Materialien vermeiden wird und die Gestaltung der Einleitungsstellen so erfolgt, dass Erosionsschäden am Boden mit hinreichender Sicherheit vermieden werden
  • die zusätzliche Versiegelung von Flächen im Bereich der Sportstätten ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu begrenzen
  • auch nach Abschluss der Bauarbeiten ist sicherzustellen und zu überwachen, dass auch bei Starkniederschlagsereignissen keine Einträge von Verunreinigungen ins Einzugsgebiet der Talsperre Ohra erfolgen

Zweckverband Wasser und Abwasser Suhl „Mittlerer Rennsteig“ vom 28.01.2020

  • das Plangebiet ist trinkwasserseitig über ein Abnehmereigenes Netz an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen
  • Schmutzwasserseitig ist das Plangebiet an die öffentliche Entwässerungseinrichtung angeschlossen (Kläranlage Oberhof)
  • Die Niederschlagswasserversickerung erfolgt vor Ort

Stadt Zella-Mehlis vom 22.01.2020

  • gegen die angedachten Ersatzmaßnahmen (E1 bis E3) in der Gemarkung Zella-Mehlis bestehen keine Bedenken

Bürger 1 (B1) vom 12.02.2020 und vom 27.02.2020

  • Antrag auf Erweiterung des Plangebietes um den Bereich der „Oberen Schweizerhütte“
  • Hinweise auf Lärmbeeinträchtigungen an der „Oberen Schweizerhütte“

III. Aus Gutachten

  • es liegt eine "Schallimmissionsprognose LG 26/2020 für den Bebauungsplan Sondergebiet „Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang" der Stadt Oberhof", in der Fassung vom 03.03.2021, des Ingenieurbüros Frank und Schellenberger GbR (IFS) vor; in dem Gutachten erfolgt eine Prüfung bezüglich der Auswirkungen durch Nutzungs- und Anlagenbedingten Lärm im Plangebiet auf schutzbedürftige Nutzungen innerhalb und außerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes und die Festlegung daraus resultierender Maßnahmen
  • es liegt eine „Bewertung der Licht-Immissionswerte des Beleuchtungskonzeptes der Rennschlitten- und Bobbahn/Fallbachhang der Stadt Oberhof“ von der IBT4Light GmbH, Fürth (GA-Nummer: Te-210126-O-1 mit Stand 01.02.2021) vor; in der Bewertung wurden Auswirkungen durch die Lichtimmissionen von der Rennschlitten- und Bobbahn und dem Fallbachhang geprüft/eingeschätzt sowie Maßnahmen zur Reduzierung der Lichtimmissionen vorgeschlagen

 Anlagen zum Entwurf B-Plan SO "Rennschlitten- und Bobahn/Fallbachhang" der Stadt Oberhof:

 

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Bebauungsplan "Gräfenrodaer Straße" der Stadt Oberhof

- Billigung und Auslegung

Status: offen

Auslegung: 08.03.2021 - 09.04.2021

Verfahrensschritt: Beteiligung der Behörden, sonstiger Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m § 4 Abs. 2 BauGB

Bekanntmachung:

Amtsblatt am 27. Februar 2021
Amtlicher Teil

Bekanntmachung über den Billigungs- und Auslegungsbeschluss Bebauungsplan "Gräfenrodaer Straße" der Stadt Oberhof

Der Stadtrat der Stadt Oberhof hat in seiner öffentlichen Sitzung am 02.02.2021 folgende Beschlüsse gefasst (Beschluss-Nr. 04-036-19):

  1. Der Stadtrat billigt den Entwurf des Bebauungsplans „Gräfenrodaer Straße“ der Stadt Oberhof, bestehend aus der Planzeichnung im Maßstab 1:500, den textlichen Festsetzungen sowie der Begründung in der vorliegenden Fassung mit Stand vom Januar 2021.
  2. Der Entwurf des Bebauungsplans „Gräfenrodaer Straße“ der Stadt Oberhof, bestehend aus der Planzeichnung im Maßstab 1:500, den textlichen Festsetzungen sowie der Begründung in der vorliegenden Fassung mit Stand vom Januar 2021, ist gemäß § 3 Abs. 2 BauGB für die Dauer eines Monats öffentlich auszulegen.
  3. Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die Nachbargemeinden sind über die Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans „Gräfenrodaer Straße“ der Stadt Oberhof zu unterrichten und parallel dazu gemäß § 4 Abs. 2 BauGB zu beteiligen.
  4. Die Billigung des Entwurfes sowie Ort und Dauer der öffentlichen Auslegung ist ortsüblich bekannt zu machen.

Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 2 BauGB und der Träger öffentlicher Belange und sonstiger Behörden gem. § 4 Abs. 2 BauGB

Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Der räumliche Geltungsbereich umfasst eine Fläche von ca. 2,6 ha und beinhaltet folgende Flurstücke der Gemarkung Oberhof, Flur 1: Flurstück: 121/4 (TF), 122/3 (TF), 124/1, 124/3 (TF); Flur 2: Flurstücke:419/2 (TF), 419/3 (TF), 422/3, 424/2, 425/3, 425/4, 425/5, 425/6, 425/7, 425/8, 426/4, 427/2, 427/3 (TF), 427/4, 428/4, 433/4, 433/8, 435/2, 435/6, 436, 437/2, 437/5, 437/6, 437/7, 437/8, 437/9, 437/10, 439/5, 439/11 und eine Teilfläche aus 455/10.

Wesentliche Ziele der Planung sind:

  • die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Wohn- und Hotelnutzung auf der Brachfläche Gräfenrodaer Straße 9-11;
  • die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine Erweiterung des tegut-Marktes auf künftig mindestens 1.000 m² Verkaufsfläche sowie die Neuordnung der Stellplatz- und Garagensituation auf Grundstück Gräfenrodaer Straße 5-7 und
  • die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine neue verkehrliche Erschließung des Plangebietes ab der Gräfenrodaer Straße.

Der Entwurf des Bebauungsplans „Gräfenrodaer Straße“ der Stadt Oberhof, bestehend aus der Planzeichnung im Maßstab 1:500 und der Begründung in der Fassung mit Stand Januar 2021, wird gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

vom 08.03.2021 bis einschließlich 09.04.2021

in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11/12, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof während der Dienststunden

Montag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Dienstag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag             8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

zu jedermanns Einsicht öffentlich ausgelegt.

Die Unterlagen (Bebauungsplan und Begründung) und der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung können, während der öffentlichen Auslegung, auch auf den Internetseiten der Stadt Oberhof unter https://www.oberhof.de/Info-Service/Stadt-Oberhof/Buergerservice/Bebauungsplaene-der-Stadt-Oberhof eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann - schriftlich oder zur Niederschrift - Stellungnahmen im Bauamt der Stadt Oberhof zu allen ausliegenden Unterlagen und Planinhalten vorgebracht werden. Es besteht für jeden die Möglichkeit, sich über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung zu informieren und sich im Rahmen der vorgegebenen Auslegungsfrist dazu zu äußern. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers erforderlich.

Hinweis:

In Folge der COVID-19-Pandemie gelten für die Stadtverwaltung Oberhof derzeit geänderte Zugangsmodalitäten.

Für die Einsichtnahme ist es daher erforderlich, einen Termin mit der Stadtverwaltung Oberhof unter der Telefonnummer 036842/28022 bzw. 036842/28013 oder per E-Mail hauptamt@ stadt-oberhof.de zu vereinbaren. Sobald Änderungen der Zugangsmodalitäten erfolgen, werden diese durch die Stadt Oberhof erneut ortsüblich bekannt gemacht.

Die Einsichtnahme kann nur nach Terminvereinbarung in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11/12, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof erfolgen.

Es wird jedoch darauf verwiesen, dass das in Papierform öffentlich ausgelegte Planexemplar maßgebend für das Planverfahren ist, da Abweichungen bei der elektronischen Wiedergabe nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Gem. § 4a Abs. 6 BauGB können nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist.

Im Zusammenhang mit dem Datenschutz weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass ein Bebauungsplanverfahren ein öffentliches Verfahren ist und daher in der Regel alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden, sofern sich nicht aus der Art der Einwände oder der betroffenen Personen ausdrückliche oder offensichtliche Einschränkungen ergeben. Soll eine Stellungnahme nur anonym behandelt werden, ist dies auf derselben eindeutig zu vermerken.

Anlagen zum Entwurf B-Plan "Gräfenrodaer Straße" der Stadt Oberhof:

 

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Flächennutzungsplan der Stadt Oberhof

- frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Status: abgeschlossen

Auslegung: 07.12.2020 - 29.01.2021

Verfahrensschritt: frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB

Bekanntmachung:

Amtsblatt am 28. November 2020
Amtlicher Teil

Bekanntmachung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit zum Flächennutzungsplan der Stadt Oberhof gemäß § 3 Abs. 1 BauGB i.V.m. § 3 Abs. 1 und 2 Planungssicherstellungsgesetz (PlanSIG)

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB i.V.m  § 3 Abs 1. PlanSIG erfolgt durch Auslegung der Planunterlagen (Vorentwurf; Stand Oktober 2020). Es besteht für jedermann die Möglichkeit, die Unterlagen einzusehen und sich über planerischen Absichten, die auf Wunsch erläutert werden, zu informieren. Jedermann kann dazu Äußerungen und Anregungen abgeben. Diese senden Sie an die Stadtverwaltung Oberhof, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof.

Die Auslegung erfolgt in der Zeit vom 07.12.2020 bis einschließlich 29.01.2021 während der Dienststunden

Montag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Dienstag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 12.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

 

in der Stadtverwaltung Oberhof, Bauamt, Zimmer 11/12, Zellaer Straße 10, 98559 Oberhof.

ACHTUNG: In Folge der COVID-19-Pandemie gelten für die Stadtverwaltung Oberhof derzeit geänderte Zugangsmodalitäten.

Für die Einsichtnahme in die Unterlagen ist es zwingend erforderlich, einen Termin mit der Stadtverwaltung Oberhof unter der Telefonnummer 036842/28022 bzw. 036842/28013 oder per E-Mail hauptamt@stadt-oberhof.de zu vereinbaren.

Die Aufstellung des Flächennutzungsplanes ist für die Sicherung und die weitere Entwicklung der Stadt Oberhof als Sport- und Tourismuszentrum unumgänglich. Hierbei werden die bereits bestehenden Nutzungen gesichert, bzw. Alternativen bei bestehenden Nutzungskonflikten geprüft. Darüber hinaus werden Entwicklungsflächen ausgewiesen. In den Flächennutzungsplan wird die gesamte Gemarkung Oberhof einbezogen.

Durch die Aufstellung des Flächennutzungsplanes der Stadt Oberhof wird eine geordnete städtebauliche Entwicklung, entsprechend der vorgenannten Maßgaben, erreicht. Der Stadt werden für die folgenden 10 - 15 Jahre Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt und entsprechend gesichert. Das Planungsziel wird unter Berücksichtigung des Bedarfes an Bauflächen, der demographischen Entwicklung und unter Beachtung der Möglichkeiten der Innenentwicklung umgesetzt.

Gleichzeitig werden aktuelle örtliche und überörtliche Fachplanungen im Flächennutzungsplan dargestellt, um eine frühzeitige Berücksichtigung bei zukünftigen Entwicklungsabsichten der
Stadt Oberhof zu ermöglichen.

Der Flächennutzungsplan, als vorbereitender Bauleitplan, dient damit den verbindlichen Bauleitplänen (Bebauungsplänen) als Grundlage für die geordnete städtebauliche Entwicklung.

Anlagen zum Vorentwurf Flächennutzungsplan der Stadt Oberhof:

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Impressum:
Stadt Oberhof
Zellaer Str. 10
98559 Oberhof