Peter "Sendusch" Sendel
Geboren: 06.03.1972
Peter Sendel
AKTUELL
Meine sportliche Karriere beendete ich 2004
"Auf Schalke" .
Jetzt arbeite ich als Biathlontrainer (Soldat).
Größte Erfolge
1998 Olympisches Gold in der Staffel, Nagano
2002 Olympisches Silber in der Staffel, Salt Lake City
2 x WM-Gold 1997 und 2003
2 x WM-Silber 1996 und 1997
2 x WM-Bronze 1994 und 2000
13 x WC-Gold (inkl. Staffeln)
13 x WC-Silber (inkl. Staffeln)
7 x WC-Bronze (inkl. Staffeln)
228 Rennen im Weltcup, davon 85 x Top 10
13 x Deutscher Meister
2 x Silbernes Lorbeerblatt
das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold
Familie
Verheiratet, 1 Tochter und 2 Söhne
Motto
Bleib du selbst.
Dein Oberhof
Mit Oberhof verbindet mich meine ganze Jugend und mein gesamtes Arbeitsleben. Ich durfte mit 12 Jahren zur Kinder- und Jugendsportschule. Nach meiner Schule, und einer Lehre, bin ich dann direkt zur Sportfördergruppe der Bundeswehr an den Grenzadler in Oberhof gewechselt.
Dort bin ich seit 1991 Sportsoldat, bzw. jetzt Trainer.
Wie war dein sportlicher Werdegang?
Ich habe mit etwa 3 Jahren das Skifahren in Großbreitenbach, meiner Heimatstadt begonnen. Relativ früh entschied ich mich für die Sportart Biathlon. Sicher lag dies auch an meinen älteren Geschwistern. Mein Bruder Jürgen war damals schon Biathlet auf der KJS in Oberhof und meine Schwester Ute Sportschützin auf der KJS in Zella-Mehlis. So war mein Weg Richtung Oberhof klar vorgezeichnet.
Ich bin mit 12 Jahren dann als Jüngster in unserer Familie, auch zur Sportschule nach Oberhof gegangen. Nach harten, aber sehr schönen Jahren an der KJS stellten sich die ersten Erfolge ein. DDR-Meister, Spartakiadesieger und dann der erste Juniorenweltmeisterschaftsieg 1990 (damals noch für die DDR) waren die Erfolge mit denen alles begann.
Nach JWM Siegen mit der Staffel 1991 & 1992 schaffte ich dann 1993 den Sprung in das Deutsche Weltcupteam. Der erste große Höhepunkt war sicher meine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Lillehammer (1994). Im gleichen Jahr folgte dann das erste WM Podium (Canmore, Kanada Teamrennen).
So war ich dann 12 Jahre in der Weltcupmannschaft, und durfte mit tollen Kollegen wie Frank Luck, Sven Fischer, Steffen Hoos, Mark Kirchner, Jörn Wollschläger und Ali Wolf einige meiner Erfolge im Weltcup gemeinsam feiern.
Wer sind deine Vorbilder?
Während meiner Jugend waren Frank Ullrich und Mark Kirchner meine Vorbilder.
Was war der emotionalste Moment deiner sportlichen Laufbahn?
Das war sicher der Olympiasieg in Nagano 1998. An diesem Tag hat sich alles "ausgezahlt" wofür ich als Kind, und später als Jugendlicher gearbeitet und gekämpft habe. Für meine leider schon sehr früh verstorbenen Eltern (1984 & 1989) wäre dies sicher auch ein unvergesslicher Moment gewesen. Sie waren stets meine größten Fans. Ich bin mir sicher, sie haben es irgendwie "gesehen". Danke Mutti & Vati.
Was war für dich die größte sportliche Enttäuschung?
Das ich nicht in der Staffel 2004 in Oberhof laufen durfte.
Welche Ziele hast du für die Zukunft?
Gesundheit und Familie ist das Wichtigste. Ist das gegeben, ergibt sich mit Fleiß und Zielstrebigkeit alles andere von selbst.
... weil es mir alles ermöglicht hat was ich jetzt bin und tue. Danke Oberhof
Allee der Olympiasieger & Weltmeister
in Oberhof